Für einen erholsamen und rückenschonenden Schlaf ist eine gute Matratze von enormer Wichtigkeit. Die Suche nach einer solchen Matratze gestaltet sich leichter, wenn man ein paar Grundlagen beachtet. Es ist sehr wichtig, dass auf der Matratze Probegelegen wird. Im besten Falle ist dabei eine zweite Person anwesend, die überprüfen kann, ob die Matratze den Rücken richtig stützt. Wichtig ist, dass die Matratze die natürliche S-Form der Wirbelsäule richtig ausgleicht. Auf keinen Fall sollte es möglich sein, eine Hand zwischen Rücken und Matratze zu legen.
Gerade für Allergiker ist auch die Wahl des richtigen Materials sehr wichtig. Für diese empfehlen sich beispielsweise Kaltschaummatratzen, da hier der Milbenbefall sehr gering ist. Früher waren Matratzen aus diesem Material lange Zeit in Verruf, inzwischen kann man durch neue Technologien sehr gut auf diese zurückgreifen. Auch Viskoelastische Matratzen kommen gerade für Allergiker infrage. Die Größe einer Matratze ist ebenfalls wichtig. Sie sollte oben und unten mindestens 10 cm Platz bieten und mindestens 100 cm breit sein, damit ein gesunder Schlaf gewährleistet ist. Die Matratze sollte außerdem mindestens 16 cm dick sein. Ein zusätzliches Nackenkissen ermöglicht gerade Menschen mit Rückenleiden einen gesünderen Schlaf.
Bei der Härte der Matratze gilt grundsätzlich, dass sie umso härter sein sollte, je älter und schwerer der Besitzer ist. Eine härtere Matratze stützt besser und kann auf diese Weise die schwächer werdende Muskulatur im Alter besser ausgleichen. Bei übergewichtigen Menschen ist dies ebenfalls wichtig, da durch das Mehr an Gewicht ebenfalls eine höhere Stützleistung erforderlich ist. Grundsätzlich gilt die Empfehlung, dass “weich” für Menschen bis zu 60 kg geeignet ist, “mittel” für Menschen bis 80 kg, und Menschen über 80 kg auf “hart” zurückgreifen sollen. Dies ist jedoch keine wirklich sinnvolle Empfehlung, da die Größe dabei völlig außer Acht gelassen wird.