Lattenrost und Matratze – ein unschlagbares Gespann

Das Bett gehört zu den wichtigsten Gegenständen, die es im normalen Haushalt gibt. Es ist weiterhin wichtig, dass man in diesem Umfeld besonders viel Wert auf eine hohe Qualität legt. Wir verbringen unzählige Stunden in unserem Leben an diesem Ort und genau aus diesem Grund sollte man es sich hier möglichst bequem und erholsam machen. Jedes Bett besteht im Allgemeinen aus drei verschiedenen Teilen. Das grundlegende Teil ist der Rahmen auf dem das gesamte Bett ruht. Das eigentliche Bett besteht aus einer Matratze und dem Lattenrost. Die Matratze ist wohl das wichtigste Teil des Bettes, weil man hier direkt drauf liegt und sie entscheidend für den Komfort des Schlafs ist. Die Matratze erfüllt aber auch noch weitere gesundheitliche Aspekte. Sie soll Rückenschmerzen vorbeugen und vor allem das Knochensystem entlasten. Wenn eine Matratze diese Aufgaben nicht erfüllt, kann es vorkommen, dass der Ruhende erhebliche gesundheitliche Schäden davonträgt. Gerade aus diesem Grund sollte man im Bereich der Matratze auf eine entsprechende Qualität achten und hier auf keinen Fall am falschen Ende sparen. Ein weiteres wichtiges Teil, das damit in Zusammenhang steht, ist der Lattenrost. Der Lattenrost besteht aus einem stabilen Rahmen, der in der Regel aus Holz oder Metall gefertigt wird, und natürlich den Latten, die mittlerweile aus Hightech Materialien bestehen. Diese speziellen Latten haben ganz besondere Eigenschaften. Sie sind zum einen sehr flexiblen und unterstützen die Matratze in ihrer Anpassungsfähigkeit und zum anderen können sie die Belüftung der Matratze erheblich verbessern. Aus diesem Grund ist es für Allergiker zu empfehlen ein Lattenrost zu verwenden, denn diese Belüftung erschwert den Milben das Einnisten.

Viscoschaummatratzen

Die jüngste Matratzengeneration sind die Viscoschaummatratzen. Hierbei handelt es sich um High-Tech-Produkte, die aus einem speziellen Material bestehen, welches sich die Körperform des Schlafenden „merken“ kann. Dieses sogenannte Memory Foam ist ein spezieller Kunststoff, der durch die Körperwärme verformt werden kann und diese Form für wenige Sekunden beibehält. Gerade aus diesem Grund sind diese Matratzen besonders anpassungsfähig und bieten sehr viel Komfort. Keine Matratze unterstützt besonders druckempfindliche Stellen so gut wie dieser Typ. Darüberhinaus sind diese Matratzen extrem hygienisch und Milben haben fast keine Chance sich hier breit zu machen.

Wie bei allen Neuentwicklungen gibt es aber auch hier verschiedene Nachteile, die mit der Zeit jedoch ausgebessert werden. Am auffallendsten ist bei den Viscoschaummatratzen der doch sehr hohe Preis, welcher durch die hohen Entwicklungskosten und den noch geringen Stückzahlen zustande kommt. Wenn sich ein Massenmarkt für diese Matratzen erschlossen hat, werden diese Produkte vermutlich deutlich günstiger werden. Der Memory Foam hat aber auch einige Nachteile. Er besitzt zwar eine sehr gute Anpassungsfähigkeit, jedoch ist das Rückstellungsverhalten der Viscoschaummatratzen relativ schlecht. Darüberhinaus ist die oberste Kunststoffschicht nicht gerade bekannt für ihre Feuchtigkeitsregulation und stark schwitzende Personen könnten sich hier unwohl fühlen.

Es gibt ein paar Themenfelder, bei denen heute noch überlegt wird, ob sie ein Nachteil oder Vorteil sind. Zum Beispiel sind noch keine Fakten über die Lebensdauer dieser Matratzen bekannt, weil sie erst seit kurzem auf dem Markt erhältlich sind. Hinzu kommt noch, dass sich die Schlafforschung unsicher darüber ist, wie sich dieses Anpassungsverhalten auf das Schlafverhalten und die Positionswechsel während des Schlafs auswirkt.

Viele Nachteile der Viscoschaummatratze wurden dank neuer Technologien oder Herstellungsverfahren schon wesentlich verbessert. Es ist davon auszugehen, dass dieser Matratzentyp in Zukunft immer häufiger eingesetzt werden wird.

Matratzeneigenschaften

Je nach Bett werden auch die Matratzen in verschiedenen Größen angeboten. Es gibt hier generell zwei Dinge zu unterscheiden. Zum einen gibt es Standardgrößen und zum anderen gibt es die Sondergrößen. Standardgrößen sind in der Regel immer ab Lager lieferbar, während Sondergrößen zum Teil extra angeliefert oder gar extra hergestellt werden müssen. Die kleinste Standardgröße für Matratzen in Deutschland beträgt 70cm x 140 cm. Die größte problemlos erhältliche Standardgröße ist 200 cm x 200 cm. Bei den Sondergrößen gibt es im Allgemeinen keine Beschränkungen was die Form und Größe angeht.

Eine weitere wichtige Eigenschaft neben der Matratzengröße ist der Härtegrad. Unterschieden werden hauptsächlich drei verschiedene Stufen. Stufe 1 bezeichnet weiche Matratzen, während Stufe 2 einen mittleren Härtegrad angibt und Stufe 3 für Hart steht. Es hängt von den eigenen Anforderungen und dem eigenen Körpergewicht ab, welche Matratze denn nun die Beste ist. In der Regel gilt die Faustformel, dass Personen, die unter 60 Kilogramm wiegen eine Matratze mit Härtegrad Stufe 1 wählen sollten und Personen mit über 80 Kilogramm eine Matratze mit dem Härtegrad Stufe 3.

Das Wichtigste bei der Auswahl einer Matratze ist, dass man sich für die Matratze entscheidet, die für die Wirbelsäule am besten ist. Wenn man darauf liegt, sollte die Wirbelsäule ohne Anstrengungen die natürliche Position einnehmen und sich dadurch vollständig entlasten können. Ein guter Lattenrost kann die Matratze hierin unterstützen und zudem auch noch andere Körperregionen entlasten.

Gesundheit und Schlaf

Im Schlaf erholt sich unser Körper von den Strapazen des Alltags und hilft uns dabei unsere Leistungsfähigkeit zu erhalten. Viele Krankheiten sind heute auf eine schlechte Matratze zurückzuführen und sie können unser Leben sehr stark beeinträchtigen. Rückenschmerzen zum Beispiel zählen heute zu den häufigsten Zivilisationskrankheiten, an denen die Menschen in unserer Gesellschaft leiden. In sehr vielen Fällen ist an diesem Umstand eine schlechte Matratze schuld, die ein schlechtes Schlafverhalten massiv begünstigt und sich dem Körper nicht richtig anpasst. Dieses Anpassungsverhalten gehört zu den wichtigsten Eigenschaften einer Matratze. Sie muss sich den einzelnen Körperregionen unterschiedlich anpassen können. Weitere Krankheiten, die in diesem Umfeld möglich sind, sind verschiedene Wirbelsäulenleiden, Kopfschmerzten und auch Schlaflosigkeit. Gerade die Schlaflosigkeit ist ein sehr heimtückisches Leiden, welches auch Stress verursachen kann. Stress kann wiederum die Ursache für sehr viele verschiedene Krankheiten sein, deren Ursache man meist nicht genau identifizieren kann. Es klingt oftmals seltsam, wenn das alles einfach nur an einer schlechten Matratze liegen soll, aber medizinische Untersuchungen haben genau das herausgefunden.

Eine weitere Personengruppe, die sehr viel Wert auf eine gute Matratzenqualität legen sollte, sind die Allergiker. Hier ist es besonders wichtig, dass die Matratze speziell für deren gesundheitlichen Ansprüche hergestellt wurde. Hierbei gibt es verschiedene Dinge zu beachten, wie zum Beispiel die Hygiene. Eine Matratze sollte stets die richtigen hygienischen Bedingungen bieten, damit sich keine Milben einnisten können. Es ist auch besonders wichtig, dass die Matratze immer gut mit Frischluft versorgt wird und sich nicht allzu viel Feuchtigkeit ansammeln kann.

Matratzen sind folglich ein wichtiger Eckpfeiler unserer Gesundheit und sollten stets nach den eigenen Bedürfnissen ausgewählt werden. Bevor man sich nun für eine Matratze entscheidet, sollte man sich zunächst überlegen, welche Anforderungen man an eine Matratze stellt und welche gesundheitlichen Aspekte beachtet werden sollen.