Pflege und Reinigung von Matratzen
Durchschnittlich verbraucht ein Mensch ca. 12 Matratzen im Leben. Das heißt, dass sich die meisten ca. alle 7 Jahre eine neue Matratze kaufen. Also, dass jede Matratze für ungefähr 2555 Nächte benutzt wird. Und da kommen ganz schön viel Gewicht, Schweiß und manchmal auch andere Flüssigkeiten zusammen.
Natürlich wird die Matratze durch ein Bettlaken und bei vielen auch durch eine Auflage für Matratzen vor zu starken Verschmutzungen geschützt. Diese können leicht und regelmäßig gewaschen werden, so dass die nötige Sauberkeit in den Betten herrscht. Jedoch gibt es auch so kleine Tierchen bzw. Mikroorganismen, Milben genannt, die sich auch bei ständigem Waschen der Bettwäsche so nach und nach in den Matratzen ansiedeln. Damit sich Allergiker nicht alle paar Monate eine neue Matratze kaufen müssen, sollten sie Matratzen mit abnehmbarem und waschbarem Bezug wählen. Das ist auch bei Kinderbetten, Himmelbetten oder Seniorenbetten ganz nützlich, so dass waschbare Matratzenbezüge inzwischen fast schon zur Standardausstattung von Matratzen gehört.
Ebenso wichtig für ein gesundes Schlafklima sind eine gute Belüftung und die richtige Temperatur des Raumes. Wer schnell schwitzt, braucht neben Matratzen, die einen guten Feuchtigkeits- und Luftaustausch besitzen auch eine guten Sonnenschutz am Fenster, damit sich das Raumklima im Sommer gar nicht erst allzu sehr aufheizt. Wärmeschutzrollos für Dachfenster, Verdunklungsrollos oder auch Plissees und andere moderne Sonnenschützer können direkt am Fensterflügel angebracht werden, so dass die Belüftung dadurch nicht behindert wird (wie z. B. durch lange Vorhänge oder Gardinen). Außerdem.
Beim Kauf einer neuen Matratze sollte man sich auch unbedingt erkundigen, ob der alte Lattenrost noch dazu passt. Denn vor allem neue Schaumstoffarten, wie Viscoschaum, würden auf einem einfachen Lattenrost keine hohe Lebenserwartung haben. Bei zu hohen Zwischenräumen würde der weiche Schaumstoff dort hineingedrückt werden und könnte bei entsprechendem Druck reißen. Speziell dafür wurden Tellerroste entwickeln, wo die Matratze nicht auf Latten, sondern auf beweglichen Tellerflächen aufliegt, wodurch sich auch ihre Anpassungsfähigkeit an die Körperkonturen verbessert.
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